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Im 12. Jahrhundert überquerten Becchinianische Mönche,
barfuss und mit Schaffellen bekleidet, den Metauro, um in dieser Mühle ihr Getreide
mahlen zu lassen.
Sie hieß noch nicht Mulino della Ricavata, aber vielleicht hatte schon
jemand im Fluss Goldstücke gefunden.
Gegen Mitte des 15. Jahrhunderts, als Federico da Montefeltro mit dem Bau
des Barco begann, hatte der Name sich zu "Mulino di Orcavati" gewandelt
und dabei blieb es auch in den folgenden Jahrhunderten, während die Fürsten von Urbino
mit ihren Booten den Fluss hinauffuhren, um vom Palazzo Ducale zum Barco, ihrer
Jagdresidenz zu gelangen.
Was man sicher weiß, ist dass im Jahre 1861, als Terenzio Grossi und seine Räuberbande
sie überfielen, die Mühle "Mulino di Arcavata" hieß.
"Mulino della Ricavata" heißt sie heute. Es wird nicht mehr gemahlen. Sie wurde zu einem
Agriturismo, Ort der Ruhe und des Friedens.
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